Pfarrverband Großarltal

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Ankündigungen


RENOVIERUNG DER PFARRKIRCHE ZUM HL. MARTIN UND HL. ULRICH

SPENDENAUFRUF
Liebe Großarlerinnen und Großarler,
liebe Freunde des Großarltales!

Im Advent- und Weihnachtspfarrbrief haben wir schon vom Großvorhaben „Generalsanierung der Pfarrkirche Großarl“ berichtet. Im Spätherbst ist der wichtige Schritt der Trockenlegung der Kirchenapsis und des östlichen Kirchen-teils noch in Angriff genommen worden.

Im heurigen Jahr beabsichtigen wir den ersten Bauabschnitt erfolgreich zu Ende zu führen und die Tieferlegung der gesamten Kirchenapsis und der Be-schichtung des Blechdaches durchzuführen.
Die Pfarrkirche, die dem Hl. Martin und dem Hl. Ulrich geweiht ist, gehört zu den schönsten spätbarocken Kirchen im Pongau und ist ein Schmuckstück im Großarltal. Der Neubau dieser Kirche wurde 1768 beschlossen. Planung und Bauleitung hatte Wolfgang Hagenauer, der berühmte Salzburger Barockmeis-ter (die heutige Kirche hatte mindestens einen Vorläuferbau).
Erzbischof Sigismund von Schrattenbach stiftete damals 1000 Dukaten und das hauptzuständige Domkapitel 3000 Gulden für den Neubau. Der damalige Berg-bau war für das damalige Erzstift Salzburg ertragreich und das Domkapitel ver-fügte darüber hinaus über zahlreichen Grundbesitz im Großarltal. Die Talbe-völkerung war arm und hätte sich in damaliger Zeit einen solchen Kirchenbau nicht leisten können. Darüber hinaus gibt es eine Liste von Spendern in unse-rem Pfarrarchiv. Die Pongauer Pfarren Altenmarkt, Flachau, Filzmoos (Wall-fahrt!), Wagrain, Werfen, St. Johann, Bischofshofen, Gastein und vor allem die Mutterpfarre St. Veit traten als bedenkende Geldgeber für den Bau auf, dar-über hinaus eine Rosenkranzbrüderschaft in Großarl. 7805 Gulden verschlang der Bau, der übrigens in zwei Jahren in Rekordzeit für die damalige Zeit durch-geführt wurde. Das war eine enorme Leistung!

  • 1828 gab es bereits die erste Kirchenrenovierung (Neuausmalung und neues Schindeldach)
  • 1867 – 2. Kirchenrenovierung
  • 1876 – 3. Kirchenrenovierung: das Kirchengewölbe war vom Einsturz be-droht!
  • 1884 wurde die Kirchenmauer gegen die aufsteigende Feuchtigkeit mit einem Sockel ummantelt
  • 1931 – 5. Kirchenrenovierung zum 50jährigen Priester- und 20jährigen Bi-schofsjubiläum des Heimatsohnes Fürsterzbischof Dr. Ignatius Rieder
  • 1963 – 6. Kirchenrenovierung innen und außen unter Pfarrer Steffner
  • 1968 – 1977 wurden zahlreiche Renovierungsarbeiten unter Pfarrer Besel durchgeführt, darunter der Einbau einer Wärmeluftheizung
  • 1985 – 8. Kirchenrenovierung unter Pfarrer Königsberger
  • als letztes – Kirchturmsanierung unter Pfarrer Schwarzenberger

Alle Renovierungsmaßnahmen bekämpften in erster Linie die Mauerfeuchtig-keit und haben sie nur für wenige Jahrzehnte in den Griff bekommen. Vermutlich liegt der Grund für dieses Übel schon im damaligen raschen Kir-chenbau und in den mangelnden technischen Möglichkeiten dieser Zeit. Denn der Hang hinter der Kirche ist enorm wasserführend und eine Felsrippe führt bis nahezu unter den bestehenden Hochaltar.

Nunmehr ist sie durch einen Drainagekanal abschnitten und die zahlreichen Wässer fließen in den Friedhofskanal links und rechts der Kirche. So besteht die Hoffnung, dass dieses Grundübel, die extreme Feuchtigkeit, mit der nun-mehrigen 11. Renovierung einigermaßen beseitigt werden kann. (Übrigens be-schwerte sich schon der 1. Pfarrvikar des Neubaus Philipp Anton Mayer (1764 – 71) beim Konsistorium in Salzburg, dass er kaum trockenen Fußes im Kirchen-inneren zum Altar kommen könne! – Pfusch am Bau schon in der Barockzeit)

10 Mal haben unsere Vorfahren die Pfarrkirche renovieren und sanieren müs-sen. Sie taten es, weil sie auf ihre Kirche stolz waren und zur Ehre Gottes, damit sein Segen über dem Tal walte. Sie taten es mit erheblichen Mitteln und mit vielen unbezahlten Robotschichten. Es ging ihnen damals nie so gut wie uns heute.

So wenden wir uns an euch, liebe Großarlerinnen und Großarler, an alle, denen unsere Pfarrkiche am Herzen liegt, die Frommen und die weniger Frommen, die finanziell Starken und weniger Starken:

WIR BITTEN UM IHRE SPENDE für die Sanierung unserer Pfarrkirche

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Aktuelles


HERZLICHE EINLADUNG

zur Teilnahme an der

PESSACH-HAGGADAH

am Samstag, 13. April 2019

um 17:00 Uhr im Pfarrzentrum Großarl

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Obfrau des Großarler Kirchenchores, Frau Erika Rohrmoser und der Organist Kaspar Fischbacher feierten kürzlich gemeinsam 100 Lebensjahre.

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Am 10. Juni 2018 feierte die Pfarrgemeinde Großarl einen Generationengottesdienst.

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Wallfahrt nach Augsburg


Wir laden Euch ein zu einer ungewöhnlichen Reise mit Pfarre und Seniorenbund Großarl. Wir fahren nach Augsburg zum Grab eines unserer Kirchenpatrone.

Anmeldung—Daten
Wann:

Dienstag den 25. Juni bis Donnerstag 27. Juni 2019
Kosten:

Preis pro Person im Doppelzimmer EUR 330,00 - 
im Einzelzimmer EUR 390,00
Busunternehmen:
Rettenbacher Reisen, Werfen

Anmeldung:
Im Pfarrbüro Tel.: 06414 204
und beim Seniorenobmann Hettegger Georg: 0664/91 36 021 oder auch

auch bei Gschwandtl Sepp: 
0650/90 91 063
Anmeldeschluß  25. Mai 2019

Bezahlung:
Raika Großarl, Kennwort Augsburg
IBAN: AT89 3501 9000 0009 0571

Einzahlung bitte bis spätestens 05.Juni 2019!

Wir freuen uns auf die Reise, und zahlreiche  Anmeldungen!!!!

Programm:

Tag 1: Dienstag 25. Juni


Abreise:  06.45 bei Gmeiner
               07.00 Marktplatz Großarl
Zustiegsmöglichkeiten bei den Postautohaltestellen.

Wir fahren über Salzburg, durch das schöne Bayernland, zum ersten Ziel – Augsburg. Das Mittagessen erwartet uns im Bildungshaus St. Ulrich, direkt neben der Ulrichskirche. Anschließend – Wortgottesdienst in der Ulrichskirche.

Kirchen – und Stadtführung durch unseren kundigen Hr. Pfarrer. Wir gehen durch die Stadt, alle Sehenswürdigkeiten sind  konzentriert beisammen. Zu Fuß ca. 1 km. Für schlechtere Geher wird eine Fahrmöglichkeit organisiert. Nach der Besichtigung halten wir eine Kaffeepause.
Es geht weiter zu unserem Hotel. Da sind wir schon mitten im besten und begehrtesten Hopfenland der Welt – in der Hallertau.  (ja richtig-70% des Hopfens kommt von dieser Gegend)
Zimmerbezug – Abendessen – gemütlicher Ausklang des Tages.

 

Tag 2: Mittwoch 26. Juni


Nach einem guten Frühstück, fahren wir eine kurze Strecke zur Schiffsanlegestelle Kelheim. Es geht mit dem Schiff durch den berühmten Donaudurchbruch, weiter auf der Donau zum wunderschönen Kloster Weltenburg. Im Klostergarten werden wir bayrisch gut und wer will, deftig speisen, und natürlich ein Bier von der eigenen Klosterbrauerei  verkosten.

Zurück auf der Donau nach Kelheim. Wir besichtigen die sogenannte Befreiungshalle,  zum Gedenken an siegreiche Schlachten - ein fast vereintes Europa hat Napoleon vernichtend geschlagen. Bevor es wieder in die Stadt hinuntergeht rasten wir mit einer Kaffeepause. Anschließend führt uns der Weg hinein in die Altstadt nach Kelheim. Man merkt es, wir sind im Bierland – Gasthöfe, Brauereien wo man hinschaut.

Auf dem Weg zurück in unser Hotel lohnt sich eine Abstecher nach Abensberg. Hier hat ein kunstsinniger Brauereibesitzer, vom berühmten Künstler Hundertwasser, einen Bierturm und viele Kunstobjekte anfertigen lassen. Die älteste Weißbierbrauerei von Bayern, Kuchlbauer, ist ebenfalls ein schönes Ziel. Ob für eine Halbe Zeit und Platz ist? Wir werden sehen. Anschließend wartet das Abendessen im Hotel. Abendunterhaltung: Rasten, erkunden, unterhalten oder schlafen, jeder wie er oder sie will. Und überhaupt, ja keine Hektik (etwas nerveln, darf nur der Reiseleiter), wir möchten, daß alles entspannt und gemütlich zugeht.

 

Tag 3: Donnerstag 27. Juni


Nach einem ausgiebigen Frühstücken wird gepackt und wir  nehmen Abschied von der Hallertau.

Auf der Fahrt Richtung Österreich, Salzburg, Pongau halten wir Holzkirchen nochmals Mittagsrast und werden zu einer guten Zeit nach Großarl zurückkommen.

Leitet Herunterladen der Datei einBrochüre mit Bildern zur Wallfahrt