Pfarrverband Großarltal

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Visitation des Weihbischofs Dr. Hans Jörg Hofer in unseren Pfarren

Die Visitation der Pfarren durch den Bischof hat eine lange Tradition und ist bis heute eine wichtige Aufgabe, die dem Bischof zufällt.

Über Visitationen werden sogar schon vom Apostel Paulus in der Apostelgeschichte berichtet: „Nach einiger Zeit sagte Paulus zu Barnabas: Wir wollen wieder aufbrechen und sehen, wie es den Brüdern in all den Städten geht, in denen wir das Wort des Herrn verkündet haben.“ (Apg:15,36)
Worum geht es bei einer Visitation heute? Der Hauptsinn besteht darin, dass sich der Bischof durch seinen Besuch ein Bild macht von der allgemeinen Situation in den Pfarren bis hin zu den Finanzen und dem Zustand der kirchlichen Bauten. Liturgie, Gemeindeentwicklung, soziale Arbeit und die Leitung durch den Pfarrer werden genau betrachtet und mögliche Verbesserungen werden vorgeschlagen bzw. vereinbart.

Durch den Besuch des Bischofs sollen aber alle Gläubigen in ihrem christ

lichen Zeugnis ermutigt und gestärkt werden. Außerdem sollen alle hauptamtlichen Mitarbeiter, die Priester und die Diakone, und alle Frauen und Männer, die ehrenamtlich in der Pfarre mitarbeiten in ihrem Engagement bestärkt werden!Die Visitation der Pfarren Hüttschlag und Großarl durch den Weihbischof
Dr. Hans-Jörg Hofer fand vom 27. bis 29 April statt.
Das Programm des Bischofs war sehr dicht: Am Freitag-Vormittag besuchte er alle Schulen im Großarltal. Am Nachmittag fand die Pfarrgemeinderatssitzung in Hüttschlag statt. Danach wurde er am Dorfplatz durch den Bürgermeister und die Vereine begrüßt und anschließend fand der Visitationsgottesdienst statt.

Am Samstag-Vormittag war die feierliche Firmung der hüttschlager Jugendlichen. Ab dem Nachmittag hatte der Bischof das gleiche Programm in Großarl mit der abschließenden Firmung am Sonntag.
Der Bischof zeigte sich während dieser drei Tage als ein unkomplizierter, umgänglicher Mensch, der sowohl bei den Kindern in den Schulen, bei den jugendlichen Firmlingen als auch bei den Erwachsenen mit seiner offenen Art sehr gut ankam.

Er war auch von der Situation in den beiden Pfarren sehr angetan: Seine Freude über den Einsatz der Pfarrgemeinderäte war sehr, die vielen freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lobte er ausdrücklich, ja, er stellte den Pfarrverband im Großarltal sogar als mögliches Modell für die zukünftige Entwicklung in der Diözese hin!


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